LevelUp-Review: The Crew

Auf der Suche nach dem Rennspielglück

Ach, was freue ich mich jedes Mal, wenn ein neues Rennspiel erscheint, nur um dann Ein auf das Andere mal, mehr oder weniger, enttäuscht zu werden. Angefangen bei diversen Need for Speed Spielen, die, für mich, spätestens seit dem Remake von Hot Pursuit leider überhaupt nicht mehr interessant sind. Über DriveClub, dass seinen immensen Erwartungen überhaupt nicht standhalten konnte. Bis hin zu Projekt Cars, welches zwar kein schlechtes Spiel ist, aber in vielen Belangen trotzdem nicht das bietet was ich erwartet habe. Da wären wir nun bei The Crew. Hierbei handelt es sich im Grunde um einen Mix aus Sim und Arcade, es wird definitiv mehr fahrerisches Können, als in DriveClub abverlangt, spielt aber auch nicht in einer Liga wie GT. Das Spiel wurde großspurig als riesiges Open World Rennspiel mit massig Content und einem wegweisenden Multiplayer Modus angekündigt. Ich habe mich in die virtuelle USA begeben um heraus zu finden was The Crew zu bieten hat.

Kurz und knapp

Die Geschichte die erzählt wird, ist natürlich nur ein Aufhänger für die Tour durch die Staaten und schnell erzählt. Dayton ist Mitglied der 5-10, bei einem Treffen wird er erschossen. Sein Bruder, der im Auto saß, wird dafür verhaftet und landet für 5 Jahre im Knast. Als er entlassen wird, bekommt er die Möglichkeit geboten,  dem FBI zu helfen, die 5-10 zu infiltrieren und somit seinen Bruder zu rächen. Überraschungen sucht man hier vergeblich.

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Startschwierigkeiten

Man steigt direkt mit einer querfeldein Verfolgungsjagd, bei der man einen Pick-up fährt, ein. Diese abgeschlossen, bekommt man leihweise ein Muscle Car, um in die nächste Stadt zu fahren (Detroit). Keine 2 Sekunden auf der Strasse und ich hätte schon brechen können, denn die Steuerung ist die reinste Katastrophe! Die Karre schleudert bei jeder Bewegung des Sticks wild hin und her. Der Stick hat eine tote Zone, die grösser ist, als der Bauchumfang eines Sumo Ringers, an präzises Fahren ist hier überhaupt nicht zu denken. Also erstmal ab in die Optionen und schauen ob sich da was machen lässt. Tote Zone runter, Lenklinearität nach oben, Lenkgeschwindigkeitsfaktor hochgedreht, das Setup auf Sport, und nach langen rumprobieren fühlt sich das ganze wie ein richtiges Rennspiel an. Hat man seine persönliche Einstellung erst einmal gefunden, steuert sich das Auto endlich nicht mehr wie ein Stück Seife in der Badewanne. Nun lässt es sich präzise um die Kurven lenken und insbesondere das Driften macht (sowohl auf Asphalt, als auch im Gelände) so richtig viel Spaß. Mir ist wirklich schleierhaft, warum man die Steuerung im Default- Modus so schlecht eingestellt hat, immerhin hat es dazu geführt, dass The Crew, nach der Beta, kein Day 1 Kauf mehr für mich war (da hatte ich nicht in den Optionen geschaut). Ein weiteres Problem, zumindest für mich, ist die Tatsache dass die manuelle Schaltung auf den rechten Stick gelegt wurde und man die Steuerung nicht ändern kann. Somit ist The Crew das erste Rennspiel seit Ewigkeiten, das ich nicht mit manueller Schaltung spiele….

Unendliche Weiten

Ein erster Blick auf die Karte lässt erahnen wie riesig das Spiel wirklich ist. Die USA ist in 5 Gebiete unterteilt (Ostküste, Südstaaten, Mittlerer Westen, Westküste, Mountain States), die jeweils eine Hauptstadt und etliche kleinere Städte, Dörfer, Gebirge etc. zu bieten haben. (Um mal zu verdeutlichen wie groß das ganze wirklich ist: Vom nord-östlichsten bis zum süd-westlichsten Punkt sind es über 170 km!) Aber spätestens seit FUEL weiß man, dass Größe noch lange kein
gutes Spiel macht, wenn man die Welt nicht ordentlich füllt. Aber auch hier macht The Crew augenscheinlich eine gute Figur. Hat man erstmal die erste Radarstation gefunden, wird man mit etlichen Symbolen auf der Map (in der nähe der Radarstation) erschlagen. So findet man Storymissionen, Sehenswürdigkeiten, weitere Radarstationen, Autowrackteile (20 in jedem Gebiet um 5 Fahrzeuge freizuschalten), Fraktionsrennen und PvP Events. Aber…..

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Schnapp sie dir alle

bei den meisten Symbolen handelt es sich um sogenannte Tests. Diese sind so in die Welt integriert, dass man auf der Strasse nur durch das angezeigte Symbol fahren muss und schon startet das ganze nahtlos. Damit das ganze nicht langweilig wird, gibt es mehrere Arten Tests, im Einzelnen sind es folgende Veranstaltungen: Sprungtest, Ideallinientest, Slalomtest, Klettertour, Beutetest (durchfahren von virtuellen Tafeln), Tempotest und Fluchttest. Die Tests sind allerdings nicht nur da, um sich die Zeit zu vertreiben und sich nebenbei in die Bestenlisten einzutragen, nein, denn mit jedem Test kann man, je nach abgelieferter Leistung und Art des Tests, neue Teile für sein Auto gewinnen. Mit diesen Teilen kann man sein Auto individuell auf seinen Stil anpassen. Leider kann man die in Tests gewonnenen Teile nur an das, im Test verwendete Auto, anbringen, und nicht für spätere Käufe nutzen. Heisst im Klartext, jedes Auto muss für sich gelevelt werden, was schonmal etwas Zeit in Anspruch nimmt. Wenn man mal mit einem der Tests nicht zufrieden war, kann man im Anschluss per Knopfdruck zum Beginn zurückkehren und es direkt erneut versuchen. Auch wenn das Prinzip jetzt wenig einleuchtend klingt, verspricht es ungeahnte Tiefe, die frischen Wind ins Rennspielgenre bringt.

Schön oder nicht schön, das ist hier die Frage

Eigentlich ist The Crew kein wirklich schönes Spiel, die Grafik ist unspektakulär. Es flimmert teilweise, Gegenstände und Texturen ploppen (insbesondere in Städten) ins Bild, dazu gesellen sich unschöne Fehler in den Zwischensequenzen. Doch wahre Schönheit kommt bekanntlich von innen und das beweist das Spiel wirklich eindrucksvoll. Die Welt ist mit viel Liebe gestaltet und dass selbst die Entwickler darauf stolz sind, merkt man an den unzähligen Sehenswürdigkeiten die man besuchen kann. Diese werden wie in Watch Dogs aufgesucht und können aus mehreren Winkeln bestaunt werden. Die Sehenswürdigkeiten reichen dabei von einfachen Sachen, wie Stadtteilen (Chinatown, Brooklin, Venice etc.) bis hin zu Touristenzielen a la Niagara Fälle, dem weißen Haus, den Florida Keys oder dem Hollywood Boulevard. Insgesamt gibt es um die 200 solcher Sehenswürdigkeiten in The Crew zu entdecken. Ein weiterer Pluspunkt ist der realistische Tag und Nacht Wechsel, leider verträgt dieser sich nicht unbedingt mit den Sehenswürdigkeiten, denn bei Nacht sieht man nicht allzu viel davon und man kann die Tageszeit nicht nach belieben einstellen. Will man die Sehenswürdigkeiten also in ihrer vollen Pracht bestaunen, muss man leider warten bis die Sonne am Himmel steht. Neben all dem ist die Spielwelt an sich das Highlight, alles wirkt organisch und nicht künstlich. Es laufen Menschen durch die Strassen, in den Waldabschnitten sind Tiere zu sehen, am Himmel fliegen Vögel und Flugzeuge. Die einzelnen Übergänge zwischen Städten und eher ländlichen Gegenden, bis hin zu Wäldern und verschneiten Bergen, sind wirklich sehr gut gelungen. Es macht riesigen Spaß, einfach nur durch die Gegend zu fahren und sich die Natur anzusehen. Hier ist es doch schon sehr schade, dass es keinen Fotomodus gibt. Doch wir sind sind ja nicht zum Sightseeing hier…..

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Das wandern ist des Müllers Lust…

und der Rennfahrer verdient mit dem Autofahren seine Brötchen. Doch aller Anfang ist schwer und so beginnt man, wie fast in jedem Rennspiel mit kleineren Autos, hier muss man sich zwischen einem Nissan 350z, ein 2010er Camaro, einen 2012er Dodge Challenger und einem Ford Mustang GT entscheiden, später kommen dann natürlich noch ein paar Supersportwagen dazu. Da ich im Herzen ein Japaner bin und auch weniger auf Muscle Cars stehe, hab ich mich für den Nissan entschieden. Da man seine Wagen nicht nur Performance-Technisch verbessern kann, sondern auch visuell, führte mein nächster Weg in den Unterschlupf. Dort kann man dann, wie in guten alten Need for Speed Underground Zeiten, nach Herzenslust mit der Optik spielen. Front und Heckschürze, Seitenschweller, Spiegel, Heckspoiler, Farbe, Felgen und Sticker, so viel Möglichkeiten hatte man schon lange nicht mehr in einem Rennspiel. Ist man fertig, geht es mit seinem neuen Auto ab auf die Strasse. Gesteuert wird hierbei aus 5 Perspektiven, die da wären: zwei mal Aussen (nah, fern), Stoßstange, Motorhaube und Cockpit. Das Geschwindigkeitsgefühl ist dabei gut, aber nicht überragend. Auf der Strasse sammelt man in Rennen und Tests nicht nur Geld, sondern auch Erfahrungspunkte. Bei einem Level-Up gibt es dann einen allgemeinen Bonus, auf eure Fahrzeuge und einen Fähigkeiten-Punkt. Diesen kann man im HQ auf diverse Punkte verteilen. So kann man in Prozente auf Autoteile, bessere Bremskraft, mehr Kontrolle, eine eingeblendete Ideallinie in Rennen und andere nützliche Sachen investieren. Ein grosses Problem bei Rennspielen ist so gut wie immer die Abwechslung bei den Veranstaltungen. Dieses Problem umgeht The Crew mit 2 Kniffen, zum einen ist es ein Open World Spiel, und zum anderen ist es eben kein konventionelles Rennspiel. Somit findet man neben normalen Rennen, auch Dinge wie Checkpoint Rennen, das Fahren von A nach B, Verfolgungen, Ausschaltmissionen, Sammelmissionen, Ausscheidungsrennen und die Flucht vor der Polizei. Später in der Story, schliesst man sich einer von 5 Fraktionen an, fortan sind dann auch Fraktionsrennen verfügbar. Im Grunde unterscheiden diese sich nicht von normalen Rennen, sind aber wesentlich länger, so kann ein Rennen dort schonmal über eine Stunde in Anspruch nehmen. Ab einem gewissen Punkt kommen dann auch Off-Road Rennen hinzu, wer sich aber nicht von seinem Lieblingsauto trennen kann bzw. noch nicht das Geld für ein weiteres Auto hat, kann sein Auto kurzerhand umrüsten lassen und somit auch mit einem Camaro auf der Schotterpiste rumdüsen. Damit man nicht jedes mal umrüsten muss, wenn ein anderes Event ansteht, wird jedes Modell als eigenes behandelt und separat gelistet. Und auch das Wechseln der Autos ist sehr vorbildlich gelöst. Hierfür ruft man einfach per Optionstaste (PS4) das Menü auf und wählt die mobile Garage, ein paar Sekunden später sitzt man auch schon im neuen Boliden. Später kann man auch noch einen mobilen Tuner und eine mobile Werkstatt freischalten, somit muss man nur noch sehr selten in den Unterschlupf. Muss man doch mal hin, geht das auch bequem über die Schnellreisefunktion im Menü. Allgemein ist die Schnellreisefunktion sehr komfortabel, denn man hat nicht immer Lust 10 Minuten bis zum nächsten Event zu fahren. Also Karte aufrufen, Punkt anvisieren und los geht’s. Die Ladezeiten sind überraschend kurz geraten, gerade wenn man sich die immense Grösse der Karte ins Gedächtnis ruft. Egal wie weit die Reise ist, länger als 30 Sekunden dauert das ganze nie. Ist es eine kurze Strecke, sind es noch nicht einmal 5 Sekunden. Einen Wermutstropfen gibt es aber dennoch zu vermelden, denn man kann nicht von Beginn an per Schnellreise überall hin. Bevor man dies kann, muss der Ort vorher so besucht werden. Damit man aber dennoch nicht überall erst hin fahren muss, hat jede der 5 Großstädte einen Flughafen, von dort geht’s dann in die gewünschte Hauptstadt eines anderen Gebiets.

11 Freunde müsst ihr sein

Na ja, nicht ganz, in The Crew könnt ihr euch aber mit bis zu 3 Spielern zusammen schliessen und jede der Story-Missionen im Coop spielen, jeder wird für sich bewertet und bekommt dann, je nach Leistung, seine Medaille. Wer keine Lust hat die Story zu spielen, kann sich am PvP versuchen und im Free for all oder im Teamrennen antreten. Wer weder auf das eine, noch auf das andere Lust hat, kann mit seiner Crew die USA unsicher machen. Leider konnte ich bisher nur ein paar der Coop Missionen testen, da auf den Servern entweder nicht mehr genug los ist, oder die Leute, schlicht und einfach keine Lust haben mit, oder gegen mich zu spielen. Also am besten 3 Freunde überreden sich das Spiel auch zu kaufen, auf die Community hier ist nicht allzu viel Verlass. Wirklich schade bei einem Spiel, dass so sehr auf dem Multiplayer aufgebaut ist wie The Crew.

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The Good the Bad and the Ugly

Ein Spiel kann noch so gut sein, am Ende hat eben doch nicht perfekt und spätestens hier ist dann auch die Lobhudelei meinerseits beendet, denn auch The Crew hat ein paar Macken über die ich nicht hinwegsehen kann und will. Manche sind eher klein, sollten aber trotzdem erwähnt werden.
Ein Rennspiel braucht ein paar Dinge, um gut zu sein, gute Strecken, Abwechslung und Autos. Strecken und Abwechslung hat The Crew genug, Autos leider weniger, denn es stehen nur knapp 40 zur Auswahl. Doch auch hier weiß The Crew Abhilfe zu schaffen. Leider geht das ganze nur über einen Season- Pass. Viele Spiele preisen diesen heut zu Tage zwar an, schlagen dem Spieler diesen aber nicht bei jedem Besuch im Menü ins Gesicht. „Ah, cool, es gibt einen McLaren MP1, ups, kostet 3,99.“ Jeder Besuch beim Autohändler führt einem vor Augen, dass man nicht jedes Auto das man sieht auch mit ingame Währung kaufen kann. So etwas geht leider gar nicht. So schön die Umgebungen und Städte in The Crew auch sind, so leer sind sie leider auch. An gewissen Punkten wird einem zwar Verkehr vorgegaukelt, indem immer wieder beide Spuren komplett dich gemacht werden, fährt man allerdings in der Stadt herum, wird man schnell feststellen, dass eigentlich nicht sehr viel los ist. Hier wäre durchaus mehr drin gewesen.
Katz und Maus Spiele mit der Polizei haben in solchen Spielen immer einen besonderen Reiz. Was in Open World Spielen leider sehr selten gut gelöst wird, ist, wie die Polizei auf einen reagiert. Fahren im Gegenverkehr? Kein Ding. Unfälle provozieren und Fahrerflucht begehen? Halb so wild. Mit 300 Sachen durch die Stadt heizen? Geht schon. In The Crew sind sehr wenig Streifenwagen unterwegs und diese reagieren auch nur auf einen, wenn man es wirklich provoziert. In meinen 50+ Stunden hat es bei mir nicht für ein einziges Duell mit der Polizei gereicht, weil mir so etwas einfach zu blöd ist. Entweder man programmiert eine gute KI, oder man lässt dieses Feature aus dem Spiel.
Wo sind die Rennen? Die einzigen Rennen die man hier im Singleplayer geboten bekommt, sind die, die man in der Story spielt. Es gibt weder spontan Rennen gegen die KI noch gegen menschliche Spieler, oder andere Rennveranstaltungen auf der Karte zu finden. Sehr schwach.
Ein letzter Punkt ist der Onlinezwang, soll heissen, wer nicht Online ist, kann das Spiel nicht spielen. Es besitzt zwar so gesehen einen Singleplayer, dieser kann aber auch nur Online gespielt werden. Was passiert denn wenn die Server Offline gehen? Kann ich mein Spiel dann wegwerfen, oder wird dann der Offline Modus gepatched? Die absolut unsinnigste Entscheidung überhaupt in diesem Spiel, zumal Online jetzt schon fast tote Hose zu sein scheint.

Fazit & Wertung

Christian: “The Crew ist ein wirklich grosses Spiel. Das ganze beziehe ich sowohl auf die Spielwelt, als auch auf das Spielerlebnis. Features wie die Schnellreise, die Mobile Garage/Mechaniker oder Tuner sind wirklich sinnvoll und ersparen einem ewiges Geklicke in den Menüs und lange Fahrtwege. Auch wenn es lange nicht perfekt ist, hat es mir mehr Spaß gemacht, als jedes GT, Forza oder Need for Speed der letzten Jahre. Wer Rennspiele mag(und eine Onlineverbindung hat), und über die oben angesprochenen Fehler hinwegsehen kann, sollte The Crew definitiv eine Chance geben.”

Wertung 87%

 

Ein paar Kommentare zu “LevelUp-Review: The Crew

  1. Oz Rockz

    Danke, das Review schießt einen zwischen kaufen oder nicht her wie eine Flipperkugel. Ich hab die Demo angespielt und mich ebenfals glrich übervdie Steuerung aufgeregt. Werde dem Spiel nun ne zweite Chance geben. Danke “Christian”

  2. Benni Autor des Beitrags

    Sehr gutes Review, Christian. Für mich ist das Spiel aber trotzdem nichts. Da bräuchte es schon ein sehr gutes Angebot und ich müsste gleichzeitig massiv Lust auf ein neues Rennspiel haben. Für Singleplayer wird mir einfach zu wenig geboten

  3. Christian Ziegler

    Wenig ist es nicht gerade, aber eben nur Story und Events, etwas mehr hätte es definitiv sein dürfen, zumal die Online Community jetzt schon kaum noch vorhanden ist.

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